Barf bei Welpen – Wie fange ich am besten an?

Immer wieder hört man von zu schnell wachsenden Welpen, FuttermittelunvertrĂ€glichkeiten und nicht selten sind Besitzer von Welpen sehr verunsichert, wie sie ihrem neuen Familienmitglied eine gesunde, artgerechte Entwicklung ermöglichen können. In diesem Artikel wollen wir daher zeigen, warum es gerade im Welpen- und Junghundealter Sinn macht, einen Hund mithilfe von biologisch, artgerechtem, rohen Futter (BARF) zu ernĂ€hren und wie man einen Welpen „barft“.

Welche Vorteile hat es einen Welpen zu barfen?

Nach der Entwöhnung von der Muttermilch muss sich der Verdauungstrakt des Welpen an eine Vielzahl neuer Stoffe gewöhnen und lernen diese bestmöglich zu verdauen. Ebenso muss beachtet werden, dass der Welpe noch im Wachstum ist und es wichtig ist, eine ausgewogene ErnĂ€hrung zu gewĂ€hrleisten. Viele Hundehalter verwenden daher aus Angst vor einer Unterversorgung quasi „vorsorglich“ Fertigfuttermittel, da sie glauben ihren Liebling so optimal zu versorgen. Sie handeln also nach der Idee: „Viel hilft viel!“. Leider ist gerade dies ein Trugschluss.

Quelle: http://bit.ly/2m7Kh5e

Vor allem in der Wachstumsphase sollte man dem Welpen eine ausgewogene ErnÀhrung gewÀhrleisten.

Fertigfutter enthĂ€lt meist schwer verdauliche Proteine, z.B. aus pflanzlichen Inhaltsstoffen, diese kann der Verdauungstrakt des Hundes noch gar nicht verarbeiten und folglich sind diese Proteine fĂŒr den Welpen nicht gut nutzbar, um daraus eigenes Gewebe herzustellen. Es empfiehlt sich stattdessen eher Proteine zu verfĂŒttern, welche dem Gewebe des Hundes Ă€hnlich sind (Fleischproteine), da der Welpe aus diesen Proteinen besser eigenes, neues Gewebe bilden kann. Des Weiteren kommt es durch den teils hohen Anteil an Kohlenhydraten im Fertigfutter dazu, dass aufgrund der Unverdaulichkeit dieser Stoffe die Aufnahme anderer wichtiger Stoffe wie z.B. Calcium gehemmt wird.  Auch ist zu beobachten, dass der große EnergieĂŒberschuss und der teils viel zu hohe Calciumgehalt im Fertigfutter dazu fĂŒhrt, dass der Welpe unnatĂŒrlich schnell wĂ€chst, was wiederum zu Störungen im Aufbau der Skeletts fĂŒhren kann.

Zum Schluss sollte ergĂ€nzend dazu erwĂ€hnt werden, dass eine frĂŒhe Gewöhnung an Lockstoffe und GeschmacksverstĂ€rker sicherlich nicht mit einer natĂŒrlichen Entwicklung eines Hundes vereinbar ist. All diese negativen Aspekte lassen sich durch eine biologisch, artgerechte, rohe FĂŒtterung vermeiden, sodass diese aufgrund der oben genannten Punkte auch bei Welpen zu empfehlen ist.

Futterplan fĂŒr Welpen/NĂ€hrstoffbedarf

Der Futterplan eines Welpen unterscheidet sich nicht grundlegend von einem erwachsenen Hund, da grundsĂ€tzlich immer noch das Beutetier-Prinzip angewendet wird. Auch bei der Dosierung von ZusĂ€tzen gibt es keine Abweichungen, da sich die Dosierung nach der Futtermenge richtet.  Jedoch sollten wenige, wichtige Punkte berĂŒcksichtigt werden um den Hund ausgewogen zu ernĂ€hren.

  • Gesteigerte Futtermenge

Aufgrund des erhöhten Energiebedarfs im Wachstum, sollte die Futtermenge bei Welpen zwischen 4-6%, in Ausnahmen auch bei bis zu 10% des Körpergewichts des Hundes liegen. Bitte passen sie die Futtermenge in kurzen Abschnitten regelmĂ€ĂŸig an.

  • KnochenfĂŒtterung

Es empfiehlt sich zu Beginn weichere Knochen zu verfĂŒttern, da diese leichter verdaulich sind. Daher sollte der Knochenanteil leicht erhöht werden (ca. 20%), da sich die sonstigen Richtwerte sowohl auf harte als auch weiche Knochen beziehen.

  • Kein Fastentag

Aufgrund des erhöhten Bedarfs sollte wÀhrend der Wachstumsphase auf einen Fastentag verzichtet werden.

Quelle.http://bit.ly/2m7WUgJ

Abschließend betrachtet, sieht man, dass die WelpenernĂ€hrung im Barf-System nicht viel komplizierter ist, als die ErnĂ€hrung eines erwachsenen Hundes und sich diese Art der ErnĂ€hrung sehr positiv auf die Entwicklung des Hundes auswirken kann. Meiner Meinung nach ist auch gerade das ein Grund dafĂŒr, dass immer mehr ZĂŒchter ihre Welpen auch barfen, um eine ideale Entwicklung der Hunde zu gewĂ€hrleisten.

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